Willkommen bei der reformierten Kirche Zürich

Am 1. Januar 2019 wurde die reformierte Kirche Zürich gegründet. Mit dem Zusammenschluss von 32 Kirchgemeinden auf dem Gebiet der Stadt Zürich und der Gemeinde Oberengstringen ist mit der reformierten Kirche Zürich die mitgliederstärkste reformierte Kirchgemeinde der Schweiz entstanden. An den 47 Kirchen, die zur reformierten Kirchgemeinde Zürich gehören, finden vielfältige Veranstaltungen wie Gottesdienste, Seelsorge, Beratung, Kulturanlässe, Bildung und soziales Engagement statt. Besuchen Sie uns!

Herberge zur Heimat_Pfarrer Sigrist

«BEIM SPIELEN SIND ALLE GLEICH»


Die Herberge zur Heimat lädt einmal im Monat zum Spielenachmittag. Bis zum nächsten Mal am 20. August!1679

Die Herberge zur Heimat lädt einmal im Monat zum Spielenachmittag. Jasskarten, Würfel und Erdbeertörtchen: «Am Spielenachmittag geniessen wir das ungezwungene Beisammensein befreit von Rollenbildern.»

«Ich freue mich, dass heute so viele zum Spielenachmittag gekommen sind - und das, obwohl es so schönes Wetter ist», sagt Maurus Wirz, der Geschäftsleiter der Herberge zur Heimat. Hier findet seit April einmal im Monat ein Spielenachmittag statt. «Mit dem Spielnachmittag bauen wir Brücken», so Maurus Wirz. «Die Idee ist, dass wir auf ungezwungene Weise den Kontakt zwischen unseren Bewohnern und Menschen, die nicht bei uns leben, herstellen.»

Hilfe ohne Vorurteile 

Die Herberge zur Heimat, mitten in der Zürcher Altstadt gelegen, nimmt vorurteilslos Männer auf, die wegen eines beeinträchtigten Zustands auf Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags angewiesen sind. So leben in der Herberge zur Heimat bis zu 49 Männer, die sonst kein Dach über dem Kopf und kaum warmes Essen hätten.

«Der Spielenachmittag ist eine unserer Aktivitäten, bei denen wir die soziale Integration fördern und Vorurteile abbauen können», so Maurus Wirz. So spielen beim Spielenachmittag Männer und Frauen jeden Alters die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele und geniessen dabei das entspannte Zusammensein bei Kuchen und Kaffee.

«Hier ist jeder ein Gewinner», sagt Christoph Sigrist, «denn beim Spielen kommunizieren alle auf derselben Ebene und wir begegnen einander von Mensch zu Mensch.» 

Christoph Sigrist ist Stiftungsrat der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich, dessen Zweigwerk die Herberge zur Heimat ist, und hier seit 17 Jahren als Pfarrer und Seelsorger tätig. So ist der Pfarrer am benachbarten Grossmünster regelmässig in der Herberge zur Heimat anzutreffen — sei es beim Spielenachmittag oder zu Gesprächen mit den Bewohnern. «Beim gemeinsamen Spielen etwa verwandeln wir Stigmata und damit verbundenes — teils herablassendes — Mitleid in tatsächliche Begegnung und überwinden gesellschaftlich geschaffene Grenzen.»

Herberge zur Heimat_Spielen

Herberge zur Heimat_Spielenachmittag

Jede Biografie könne scheitern und sei zerbrechlich; das gehöre einfach zum Leben: «In der Herberge zur Heimat und mit Aktivitäten wie dem Spielenachmittag bieten wir einen Raum, der frei von Rollenbildern und gesellschaftlichem Dogmen ist.» In den Augen der Kirche spiele der gesellschaftliche Status absolut keine Rolle: «Dies unterstreichen wir mit integrativen Aktivitäten wie etwa dem Spielenachmittag.»

Soziales Miteinander

Von den rund 20 Menschen, die zum Spielenachmittag im Juli gekommen sind, wohnen etwas mehr als die Hälfte in der Herberge zur Heimat. Neben den drei Spieleleiterinnen ist auch ein junges Paar anwesend: «Wir wollen wissen, wie wir die Menschen, die hier leben, am besten unterstützen können — deshalb möchten wir sie einfach mal kennenlernen.»

Maurus Wirz sieht in der persönlichen Begegnung und in der Zeit, die man einander schenken kann, einen Schlüssel zur Integration. «Wir leben hier Diakonie auf ungezwungene Weise.» Dies unterstreicht auch Christoph Sigrist: «Vertrauen ist die Essenz der Diakonie», sagt der Pfarrer «und Vertrauen schaffen wir nur in der respektvollen und vor allem persönlichen Begegnung.»

Die wachsende Zahl der Teilnehmenden am Spielenachmittag bestärkt Maurus Wirz und Christoph Sigrist. «Wir sammeln noch Erfahrungen, sind aber auf einem sehr guten Weg», sagt Maurus Wirz. «Ich möchte den Spielenachmittag nicht mehr missen», so Christoph Sigrist, «ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich immer wieder, in dieser behaglichen Atmosphäre neue Menschen kennenzulernen.»

Einzigartige Postkarten: Unterstützung für die Herberge zur Heimat 

Kreativität kennt keine Beeinträchtigung: Die Bewohner der Herberge erschufen 2019 unter der Leitung der Künstlerin Tina Good Motive für Kunstkarten. Die daraus entstandenen Postkarten werden im Musée Visionnaire in Zürich ausgestellt. Die so einzigartigen wie farbenfrohen Kunstkarten können bei der Herberge zur Heimat gekauft werden und werden zum Dank für Spenden verschenkt.

www.herberge-zh.ch

Facebook.com/HerbergeZurHeimatInZuerich

Aktuell

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PUBLIKATION DER PROVISORISCHEN WAHLVORSCHLÄGE


Am 17. November werden die Mitglieder der Kirchenpflege und des Parlaments für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt.

DER REFORMATOR IST IN DER STADT ZÜRICH UNTERWEGS


Das erste «Zwingli-Gsprööch» am 23. August macht den Auftakt der ökumenischen Aktion Zwingli-Stadt 2019.

WAHLEN AM 17. NOV.


Erstmals werden die Mitglieder des Kirchgemeindeparlaments und der Kirchenpflege an der Urne gewählt. Macht mit, geht wählen!1730

PILGERN IN ALLEN VARIATIONEN


Pilgern Sie lieber schweigend an der Sihl entlang? Oder mit Hund? Oder mittwochs? Das neue Pilgerprogramm 2020 ist da.1717

CENTRO MAGLIASO: ES IST SOMMER


Es ist die Zeit der grossen Ferien. Koffer und Rucksäcke werden gepackt und für ein paar Tage sucht man … ja was?

DAS LETZTE KAPITEL


Der letzte Jahresbericht des Reformierten Stadtverbandes kommt mit einem historischen Titelbild des Klosters Selnau daher.

PARLAMENT GENEHMIGT JAHRESRECHNUNG


Das Kirchgemeindeparlament hat die letzte Jahresrechnung des Reformierten Stadtverbands abgenommen.

ANDREAS HURTER KANDIDIERT IM NOVEMBER NICHT


Bei der Wahl der Kirchenpflege am 19. November 2019 wird der jetztige Präsident nicht kandidieren.