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Kirche Letten

ARCHITEKTUR


Die Kirche Letten ist inmitten eines planmässig gewachsenen Quartiers mit Wohnkolonien aus den Jahrzehnten zwischen 1920 und 1960 angesiedelt. Trotz ihrer Lage auf der Kante des Geländeabhangs zwischen dem Letten-Plateau und dem Limmatufer, gliedert sich die Kirche gut in die umgebenden Wohnbauten ein. Vor der Kirche liegt ein grosser, offener Vorplatz mit Brunnen, während die Kirche und das Pfarrhaus dahinter in einem Garten mit Bäumen und Sträuchern liegt.

Der Bau

Eine Vorhalle grenzt beinahe rechtwinklig an die nach Nordwesten ausgerichtete Kirche mit traditionellem Satteldach. Die Längsfassaden der Kirche kontrastieren im Äusseren: Während die gerasterte Nordostfassade regelmässig angeordnete, kleine Oblichter zeigt, ist die Südwestfassade durch eigentliche Fensterflächen charakterisiert. Im leicht erhöhten Chorbereicht fällt zudem ein grosszügiges Betongitterfenster mit farbigem Glas auf. Der Innenraum ist schicht und sachlich gestaltet aus natürichen Materialien wie Holz und Backstein. Armin Baumgartner schuf als künstlerische Elemente die Reliefs Bibel, Abendmahlbrot und Taube.

Die Kirche Letten, ein Gesamtkunstwerk der Fünfzigerjahre mit originaler Ausstattung und Materialisierung, ordnet sich ganz in die sachliche Tradition der Kirchen Altstetten und Seebach ein. Hell und transparent erscheint der Saal. Kunstgeschichtlich gehört die Kirche in die Architekturtradition der frühen Nachkriegszeit, sie orientiert sich am «Landi-Stil», der seit den späten Dreissigerjahren in der Schweiz die Szene beherrschte.

Reformierte Kirchen der Stadt Zürich, Hochbaudepartement der Stadt Zürich, Amt für Städtebau, Archäologie und Denkmalschutz, 2006

Kirche Letten c

Letten innen

Aktuell

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Kirche Letten

KIRCHENKREIS SECHS



Die Kirche Letten gehört zum Kirchenkreis sechs.

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PRAKTISCH


Adresse

Imfeldstrasse 51, 8037 Zürich

Öffnungszeiten

Dienstag bis Donnerstag, 9 – 17 Uhr

Foto: Charly Bernasconi, CC BY-SA 4.0

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STECKBRIEF


baujahr       künstler
1954 Armin Baumgartner
architekten orgel | glocken
Max Aeschlimann
Armin Baumgartner
Orgel Maag, 1955
Giesserei Rüetschi
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KONTAKT


Sigristin

Hanni Hottinger, E-Mail, Tel 079 845 54 16

Kontakt Vermietung

Laura Gyenes, E-Mail, Tel 044 253 62 84

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ORGEL


Die Firma Orgelbau Maag AG errichtete im 1955 eine Multiplexorgel. Seit ihrem Umbau 1963 besitzt sie 15 klingende Register mit 15 Transmissionen / Verlängerungen auf zwei Manualen und Pedal. Bei der Renovation der Kirche im 2001 erfolgte zuletzt eine Revision durch Orgelbauer Eduard Müller, Binningen.1730