Der Sihlfeld Girls Filmabend Sihlfeld Girls-Veranstaltungen zu interessanten Frauen für interessierte Frauen.

SIHLFELD GIRLS - WER IST DIESE FRAU?


Der Sihlfeld Girls Filmabend Sihlfeld Girls-Veranstaltungen zu interessanten Frauen für interessierte Frauen

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Wer ist diese Frau?

Sie wurde am 15.3.1933 in Brooklyn, New York City,geboren und sie starb am 18.9. 2020 in Washington D.C. Sie entstammte einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Polen und der Ukraine. Der Bildung ihrer Tochter massen die Eltern hohen Wert zu und so studierte sie nach dem Krebstod ihrer Mutter Jura an der Cornell University und schloss mit Auszeichnung ab.

Sie war eine von 9 Studentinnen gegenüber ca. 500 männlichen Kommilitonen und erlebte oft Zurücksetzung aufgrund ihres Geschlechts. Diese Erfahrung prägte sie und veranlasste sie zu einem lebenslangen Kampf für die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Ihr Mann, ein ehemaliger Kommilitone, unterstützte sie darin.

1980 berief Jimmy Carter unsere gesuchte Frau an das Bundesberufungsgericht im District Columbia. 1993 nominierte sie Bill Clinton für den Supreme Court der USA.
Sie bekleidete das höchste Richteramt biszu ihrem Tod.

Ab dem Jahr 1999 erkrankte sie gleich an mehreren Krebsarten, was sie jedoch nicht von der Arbeit abhielt. Für ihr lebenslanges Engagement für Freiheitsrechte ehrte man sie 2015 im Hyde Park, New York, mit der Freedom Medal.

Andreaskirche, Saal
Freitag, 1. Oktober, ab 18 Uhr
18 Uhr: Eintreffen/Einführung
18.30 Uhr: Filmvorführung

Information & Anmeldung: Christina Falke, 044 465 45 14, christina.falke@reformiert-zuerich.ch


Wer ist diese Frau?

Für die gesuchte November-Frau geben wir folgende Details preis: Die Philosophin, die sich selbst als Historikerin und politische Theoretikerin bezeichnete, wurde 1906 in Hannover geboren. Sie studierte Philosophie bei Martin Heidegger und sie promovierte 1928 unter Karl Jaspers mit ihrer Dissertation «Der Liebesbegriff bei Augustin». Die Judenverfolgung in Deutschland veranlasste sie 1933 zur Emigration. 1951 erhielt die Staatenlose die amerikanische Staatsbürgerschaft. Als Hochschullehrerin und Journalistin veröffentlichte sie bedeutende Beiträge zur politischen Philosophie, u.a. «Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft». Ihre öffentlichen Stellungnahmen zu politischen Ereignissen waren häufig umstritten; ihre Zivilcourage wurde als Unnachgiebigkeit wahrgenommen und bekämpft, insbesondere in ihrer Arbeit zum Eichmann-Prozess. Darin sprach sie von der «Banalität des Bösen», in Abgrenzung zu Kants Begriff des «Radikal Bösen». 1975 starb die gesuchte November-Frau in New York

Andreaskirche, Saal
Freitag, 5. November, ab 18 Uhr
18 Uhr: Eintreffen/Einführung
18.30 Uhr: Filmvorführung

Information & Anmeldung: Christina Falke, 044 465 45 14, christina.falke@reformiert-zuerich.ch

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